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Trechtingshausen hat knapp tausend Einwohner und liegt seit 2002 im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Es gibt hier kein Pflegeheim, keine Tagespflege und keine eigene Hausarztpraxis. Das ist keine Anklage, sondern die Ausgangslage – und sie spricht in mancher Hinsicht für Betreuung zu Hause.
Der Begriff, nach dem Sie gesucht haben, heißt 24-Stunden-Betreuung oder 24-Stunden-Pflege. Ich benutze ihn, weil Sie ihn benutzen, stelle aber einmal klar, was dahintersteht: eine Live-in-Betreuung. Eine Betreuungskraft wohnt mit im Haushalt, ist da, wenn sie gebraucht wird, und hat geregelte Arbeits- und Ruhezeiten. Anwesend rund um die Uhr, arbeitend nicht – das darf rechtlich niemand.
Ich bin Jens Flammiger, seit dem Jahr 2000 in der Pflege, vom Praktikanten bis zur Pflegedienstleitung, und vermittle Betreuungskräfte im Entsendemodell. Mein Büro steht in Idar-Oberstein. Über Bingen und das Nahetal bin ich in etwa einer Stunde bei Ihnen. Ich fahre die Strecke, weil ich ein Haus gesehen haben will, bevor ich über eine Kraft darin spreche.
Trechtingshausen ist Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, deren Verwaltung in Bingen-Bingerbrück sitzt – die Stadt Bingen selbst gehört nicht dazu. Auf 7,67 Quadratkilometern leben knapp tausend Menschen, Tendenz sinkend. Wer hier über Pflege nachdenkt, denkt zwangsläufig über Wege nach.
In Trechtingshausen gibt es kein Pflegeheim. Eine Tagespflege, ein ambulanter Pflegedienst oder eine Hausarztpraxis mit Sitz im Ort ließen sich ebenfalls nicht belegen. Bei knapp tausend Einwohnern ist das weder überraschend noch ein Skandal, es ist schlicht die Größenordnung.
Andere Anbieter würden diesen Absatz weglassen. Ich schreibe ihn hin, weil er Ihre Entscheidung erklärt: Wenn es vor Ort nichts gibt, das man ansteuern kann, bleiben zwei Möglichkeiten – wegziehen oder jemanden ins Haus holen. Beide sind legitim. Nur sollte man wissen, dass man zwischen genau diesen beiden wählt.
Das nächste Krankenhaus ist das Marienhaus Heilig-Geist-Hospital in Bingen, rund zehn bis zwölf Kilometer rheinaufwärts über die B 9. Es hat eine eigene Fachabteilung Geriatrie, dazu Innere Medizin mit Kardiologie und Hämatologie/Onkologie sowie ein MVZ. Für Trechtingshausen ist das nicht eine Option unter mehreren, sondern die Option.
Denn rheinabwärts ist nichts mehr: Die Loreley-Kliniken in St. Goar und Oberwesel wurden zum 30. September 2020 geschlossen. Seither gibt es zwischen Trechtingshausen und Boppard beziehungsweise Koblenz kein Krankenhaus. Auch die hausärztliche und die ambulante Versorgung laufen praktisch über Bingen.
Zwischen Koblenz und Wiesbaden wird der Rhein auf rund 90 Flusskilometern weder von einer Brücke noch von einem Tunnel gekreuzt; es gibt sechs Fährverbindungen. Für die Mittelrheinbrücke bei St. Goar wurde im Februar 2021 ein Raumordnungsverfahren eingeleitet, gebaut ist bis heute nichts.
Das hat eine sehr praktische Folge, auf die ich Familien regelmäßig hinweisen muss: Pflegeportale zeigen Einrichtungen im Rheingau mit zwei oder drei Kilometern Entfernung an. Das ist Luftlinie über den Fluss. Die tatsächliche Fahrstrecke führt über die Fähre oder über Bingen und ist ein Vielfaches davon. Fähren fahren nicht rund um die Uhr.
Zuständig ist der Pflegestützpunkt Bingen, ausdrücklich für die Stadt Bingen und die gesamte Verbandsgemeinde Rhein-Nahe, also auch für Trechtingshausen. Am 4. Oktober 2025 ist er in neue Räume umgezogen, ältere Adressangaben im Netz sind damit überholt.
Es gibt außerdem eine Außensprechstunde in Bacharach, mittwochs von 10:00 bis 11:30 Uhr, kostenfrei und ohne Anmeldung. Bacharach liegt rund zwölf Kilometer rheinabwärts, für die meisten hier ist Bingen näher. Die Beratung dort ist trägerneutral und kostenlos, und ich empfehle sie jeder Familie – auch denen, die sich am Ende gegen mich entscheiden.
Die Kreiszahlen helfen hier nicht weiter: Der Landkreis Mainz-Bingen gilt mit 20,4 Prozent über 65-Jährigen als unterdurchschnittlich alt, geprägt vom wachsenden Umland von Mainz. Die Welterbedörfer entwickeln sich gegenläufig – das benachbarte Bacharach verlor zwischen Ende 2010 und Ende 2020 4,8 Prozent seiner Bevölkerung, während Bingen im selben Zeitraum um sechs Prozent wuchs.
Leer ist der Ort deshalb nicht. Ortsbürgermeister Herbert Palmes ist seit 2004 im Amt und wurde 2024 mit 72 Prozent bestätigt; Adventskalender-Aktion und Welterbe-Fünfkampf zeigen ein aktives Gemeindeleben. Nachbarschaft ersetzt keine Pflege, trägt aber vieles mit.
Wenn Angehörige von auswärts kommen oder ein Termin ansteht, zählt vor allem eines: wie lange man tatsächlich fährt.
| Nächstes Krankenhaus Marienhaus Heilig-Geist-Hospital Bingen · Bingen am Rhein | 7,3 km · rund 10 Min mit dem Auto (ab Ortsmitte) Route planen ↗ |
| Zuständiger Pflegestützpunkt Pflegestützpunkt Bingen · Bingen am Rhein | 7,3 km · rund 10 Min mit dem Auto (ab Ortsmitte) Route planen ↗ |
Entfernungen und Fahrzeiten über OpenStreetMap berechnet, Stand 15. September 2026. Wo keine exakte Position der Einrichtung vorliegt, wird ab Ortsmitte gerechnet. Die Angaben sind Anhaltspunkte, keine Zusage.
Zu mir müssen Sie nicht fahren: Ich komme zu Ihnen nach Hause, und das Erstgespräch läuft ohnehin meist am Telefon.
Trechtingshausen liegt auf 97 Metern über dem Meer am Nordosthang des Binger Waldes, dort wo der Morgenbach in den Rhein mündet. Zwischen Fluss und steilem Hang bleibt ein schmaler Streifen, und auf dem liegen nebeneinander Rhein, linke Rheinstrecke, Bundesstraße B 9 und Ortsbebauung. Der Ort ist deshalb in die Länge gezogen und nach oben gestapelt. Treppen sind hier nicht die Ausnahme, sondern die Regel – innen wie außen, viele Häuser sind nur über Stufen von der Straße aus erreichbar.
Platz ist in den alten Winzerhäusern meist vorhanden, nur ungünstig verteilt: Zimmer über drei oder vier Halbgeschosse. Als Welterbeort gibt es zudem Gestaltungsauflagen, die Umbauten begrenzen. Einen Faktor spreche ich immer offen an: den Lärm von Güterbahn und B 9, Tag und Nacht. Für eine Betreuungskraft, die im Haus schläft, gehört das zur Wahrheit dazu – ich sage es vorher, nicht danach.
Meine erste Frage ist nie, ob jemand eine Betreuungskraft bucht, sondern ob und welche Hilfe überhaupt gebraucht wird. In Trechtingshausen fällt die Antwort kürzer aus als anderswo, weil es im Ort schlicht nichts gibt, worauf man zurückgreifen könnte: kein Heim, keine Tagespflege, keinen ambulanten Dienst, keine Praxis. Was bleibt, liegt in Bingen – die trägerneutrale Beratung im Pflegestützpunkt, das Heilig-Geist-Hospital mit seiner Geriatrie und stationär Häuser wie das Martin Luther Stift und das Stift St. Martin.
Ob ein ambulanter Dienst aus Bingen bis hierher fährt, ist deshalb die erste Frage, die zu klären ist, und der Stützpunkt kann sie beantworten. Fällt die Antwort gut aus und reicht eine Versorgung am Morgen, sage ich Ihnen das, obwohl ich daran nichts verdiene. Nur bleibt die Auswahl hier dünn. Das ist ein Befund über einen Ort mit knapp tausend Einwohnern, kein Argument für mich.
Gerade in einem Ort ohne eigene Angebote lohnt sich die ehrliche Gegenrechnung: Was kostet es, wenn täglich jemand die zehn bis zwölf Kilometer nach Bingen und zurück fährt – an Zeit, an Nerven, an Urlaubstagen. Ich stelle die Betreuungskosten schriftlich daneben, bevor wir über eine konkrete Kraft sprechen.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
| Lohn der Betreuungskraft – mind. gesetzlicher Mindestlohn (2026: 13,90 €/Std., auch Bereitschaftszeit ist zu vergüten) | |
| Sozialabgaben & Versicherung der Kraft (legal angemeldet, mit A1-Bescheinigung bei Entsendung) | |
| An- und Abreise der Betreuungskraft (Wechsel alle 2–3 Monate) | |
| Urlaubs- und Krankheitsvertretung | |
| Organisation, Ansprechpartner & Vermittlung | |
| Unser Einstiegspreis, transparent und legal | ab 3.200 € |
Hinweis: Ein eigenes Zimmer und die Verpflegung der Betreuungskraft stellt die Familie kostenlos bereit. Beispielhafte Größenordnung – der genaue Preis hängt von Pflegebedarf, Sprachkenntnissen und Qualifikation der Kraft ab.
Die einfache Logik: Allein der Mindestlohn für eine 40-Stunden-Woche ergibt rund 2.400 € – bevor Sozialabgaben, An- und Abreise und die Vertretung dazukommen. Deshalb hat eine legale, faire Betreuung ihren Preis, bei uns transparent ab 3.200 € im Monat. Warum „ab 2.400 €" nicht legal sein kann – hier nachgerechnet.
→ Kosten für Ihre Situation durchrechnen · Zuschüsse der Pflegekasse ansehen
Es gibt Anbieter, die mit zu schönen Preisen locken. Diese Punkte sollte ein gutes Angebot offen beantworten:
Ein faires Angebot legt offen, wie sich der Monatspreis zusammensetzt. Lassen Sie sich die Kalkulation immer schriftlich aufschlüsseln.
Auf die Frage „Wie und wo ist die Betreuungskraft angemeldet und versichert?" gibt es nur ausweichende Antworten. Bei legaler Entsendung gehört eine A1-Bescheinigung dazu.
Anreise, Wochenend- und Feiertagszuschläge – alles taucht erst nach Vertragsabschluss auf.
Nur eine Hotline, niemand, den Sie persönlich treffen können. Im Problemfall sind Sie allein.
„Nur heute", „schnell unterschreiben", hohe Vorkasse. Seriöse Anbieter geben Ihnen Zeit.
Was passiert bei Urlaub oder Krankheit? Ohne klare Antwort steht Ihr Angehöriger plötzlich ohne Hilfe da.
Kein Verkaufsgespräch – ein ehrliches Beratungsgespräch. Sie entscheiden in Ruhe.
Sie melden sich – telefonisch, per WhatsApp oder Formular. Unverbindlich.
Wir klären Bedarf, Pflegegrad, Zuschüsse und echte Kosten – transparent.
Wir suchen eine Betreuungskraft, die zu Ihrer Situation passt.
Die Betreuung beginnt – und ich bleibe als Ansprechpartner an Ihrer Seite.
Zur Verbandsgemeinde Rhein-Nahe gehören zehn Gemeinden mit zusammen rund 14.500 Einwohnern. Rheinabwärts folgen nur noch kleinere Welterbedörfer, rheinaufwärts liegt Bingen mit allem. Abgesetzt vom Ortskern liegen außerdem Einzellagen wie der Gerhardshof, das Morgenbachtal und Burg Rheinstein – wer dort wohnt, wohnt allein.
Die Fragen, die Familien hier mir am häufigsten stellen.
Ob akuter Notfall oder vorausschauende Planung – Sie bekommen eine ehrliche, kostenlose Einschätzung. Ohne Druck, ohne Verpflichtung.
📞 Telefon: 06781 5688078
📲 Mobil & WhatsApp: 01512 5352493
✉️ E-Mail: j.flammiger@prodomo-pflegehilfe.de
🖨 Fax: 06781 5688079
🕗 Erreichbar: Mo–Fr 10–18 Uhr · Sa 10–15 Uhr
Sie müssen nicht viel ausfüllen – Name und Telefon genügen. Den Rest besprechen wir in Ruhe am Telefon.